Die Reggio-Pädagogik bezeichnet den Raum als dritten Erzieher und nimmt ihn und seine Gestaltung entsprechend wichtig.
Die Gruppenräume stellen Funktionsräume dar. Dadurch haben sich die Tätigkeitsbereiche der Kinder erweitert, so dass sie mehr Freiheit in der Gestaltung ihres Tages und Anregung in der Wahl ihrer Beschäftigungen erhalten. Jeder Gruppenraum hat seinen Schwerpunkt. Die Kinder bestimmen selbst darüber in welchem Raum sie welches Angebot annehmen möchten. Es gibt den Rollenspielbereich, den Kreativraum und den Bauraum.
In der Regebogengruppe spielen, wachsen und lernen 20 Kinder mit und ohne Behinderung im Alter von zwei bis sechs Jahren. Der Gruppenraum ist als Funktionsraum mit dem Schwerpunkt Rollenspiel eingerichtet. Kinder spielen stets und ständig Rollenspiele, weil sie mit der Fähigkeit zur Nachahmung auf die Welt kommen. Diese Fähigkeit differenzieren sie vom ersten Tag ihres Lebens an im Zusammenspiel mit den Erwachsenen, die sie betreuen. Dabei lernen sie die Welt durch Routinen wie z. B tägliche Körperpflege oder Rituale, wie das zu Bett gehen kennen und geben diese Eindrücke im Rollenspiel weiter. Nachahmung und Imitation bildet den Anfang von Verständigung.
Der Gruppenraum besteht aus:
Um diese Welten einzurichten, steht den Kindern eine freie Fläche in der Gruppe zur Verfügung, die sie mit Tüchern, oder Leinen abgrenzen und variabel gestalten können.
Im Gruppen- und Nebenraum der Sonnengruppe befindet sich der Bau- und Konstruktionsbereich der Kita. Im Gruppenraum steht ein großes Podest mit Schubkästen und mehrere kleine Podeste in verschiedenen Höhen mit unterschiedlichen Oberflächen.
Diese Podeste erleichtern den Kindern die Orientierung im Raum und strukturieren die Fläche, so dass sie sich in mehrere Gruppen aufteilen können. Die kleinen Podeste sind beweglich und können bei Bedarf Grenzen schaffen, aber auch aufheben. Die niedrigen Podeste wirken wie Inseln, auf denen sich die Kinder sicher fühlen. Drei farblich einheitliche Teppiche laden zum Bauen, Forschen und Experimentieren ein. Beim Bauen und Konstruieren, beim Experimentieren und Erforschen mit verschiedenen Materialen können die Kinder viele Lernerfahrungen machen.
Besonders beim gemeinschaftlichen Bauen entwickeln sich im Bauraum Gruppenprozesse, in denen Kinder Kooperationen und Rücksichtsnahmen erlernen. Es wird geteilt, unterstützt, es werden Absprachen getroffen und Gemeinschaft erlebt.
Der Gruppenraum besteht aus:
In der Zwergengruppe spielen, wachsen und lernen 25 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren.
Der Gruppenraum der Zwergengruppe ist als kreatives Atelier eingerichtet, in dem es vielfältige Möglichkeiten des Gestaltens gibt. Gestalten kann als eine besondere Form des Spielens bezeichnet werden. Schon ganz kleinen Kindern bereitet es Vergnügen, Spuren zu hinterlassen. Sie lieben es anfangs, großflächig mit ihren Händen Farbe, Kleister, Ton, Sand oder Erde zu bearbeiten. So machen sie positive Erfahrungen hinsichtlich ihrer Selbstwirksamkeit und vollziehen wichtige Erfahrungsprozesse. Dabei geht es dem Kind nicht um die Erstellung eines fertigen Produktes, sondern um das sinnliche Be-Greifen des Materials und um das freie, selbstbestimmtes Tun!
Der Gruppenraum besteht aus:
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Wichern-Kindergarten
Johannesstraße 9
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Mo - Fr: 7:45h - 14:45h
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